Tharandt

Sachsen / Weißeritzkreis.

Obec leží jihozápadnì od Drážïan.

Køíž (_) stál v místì, kde se potok Schloitzbach vlévá do Wilde Weißeritz.
Výška (cm) Šíøka (cm) Tlouška (cm)
88 84 26
Pøi povodni v roce 2002 køíž zmizel.

Literatura: Wilhelm - EZ 1906 - 4
                Kuhfahl 1928 - 247
                Kuhfahl 1936 - 267

Wilhelm - EZ 1904 - 4. Tharandt, am Akademieweg, hinter dem Gasthause zum "Erblehngericht" mit bemerkenswerter Wappenzier. Es soll hier nicht unbemerkt bleiben, daß uns einzelne Sühnverträge (u. a. einer aus Ansbach-Nürnberg aus dem Jahre 1383) bekannt sind, in denen das Setzen eines Steinkreuzes gefordert wird, "worauf des Toten Schild und Helm eingehauen" sein sollte. Hier nennt man es "Burgfriedkreuz." Die Rückseite des Kreuzes (von der Hauptstraße aus betrachtet) zeigt eine Form, wie sie sich in der Elbogener Gegend öfter wiederholt. - Vergl. die Figuren 17, 26 und 29 sowie mehrere Bilder in unseren früher in der "Erzgebirgs-Zeitung" veröffentlichten Tafeln. - Ein ähnlicher Stein soll sich auch in Altenzella befinden, wo sich deren übrigens noch mehrere erhalten haben dürften, denn in Knauths "Altenzellischer Chronik" lesen wir (S. 103) bezüglich eines Totschages über den Täter: "... und sol bestellen in Jare vnd tage das Seelengerethe, mit namen eyn steynern Creutze seyen dreyer Ellen lang" und über einen anderen derartigen Fall (S. 209); "... und sol ein Kreutz setzin, das eines kreutzes wert ist."

Wilhelm 1906
 

Zpìt