Svojanov
(Wojes)

Obec leží východně od Svitav, severně od silnice č. 35.

Kříž č. 1 (0641) .
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
60 88 28
Na kříži je rytina sekery.

Literatura: A. Czerny - Alte Steinkreuze und Kreuzsteine aus der Umgebung von Mährisch-Trübau und Zwittau, MITTH 1895, Wien, č. 21
                  A. Czerny - Kreuzsteine und Steinkreuze. Mitteilungen zur Volkskunde des Schönhengster Landes Mähr.-Trübau, 1907, č. 22

Czerny - 1895 - 21. Oberhalb der Wojesmühle an der nördlichen bewaldeten Berglehne.
105/84/30
Der Sohn eines Amtmanns ging unter die Zigeuner. In den Schlupfwinkeln der Herrschaft Mürau wurde auf dieselben Jagd gemacht und hiebei der falsche Zigeuner von seinem eigenen Bruder, der den Todtwunden erkannte, erschossen 1.
Die Zeichnung läßt sich schwer dueten, möglicherweise stellt selbe einen Galgen vor.
Der obere Teil ist abgebrochen.
1. Die Sage ist abgedruckt in Franz Alexander Heber, Mährens Burgen und ihre Sagen, 1848, S. 26-29. XXI. N. F.
Czerny - 1895 - 22. Oberhalb der Wojesmühle an der nördlichen bewaldeten Berglehne liegt ein zerbrochenes Kreuz. Daselbe ist 1,05 m hoch, 0,3 m breit, 0,3 m dick und hat eine Figur eingegraben, die sich aber schwer deuten läßt, möglicherweise stellt selbe einen Galgen vor. Die Tradition berichtet: Der Sohn eines Amtmannes ging einer Schönen wegen unter die Zigeuner und mit diesen nach Ungarn. Dort verfolgt, kehrten sie wieder nach Mähren zurück. In der Schlupfwinkeln der Herrschaft Mürau wurde auf die Nomaden Jagd gemacht und hiebei der falsche Zigeuner von seinem eigenen Bruder, der den Totwunden erkannte, erschossen. Die Sage ist abgedruckt in Franz Alexander Hebers "Mährens burgen und ihre Sagen", 1848, S. 26-29.

2.4.2005 - JB
   

Kříž č. 2 (0642) .
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
110 80 33
Na kříži jsou rytiny meče a dvou křížků.

2.4.2005 - JB
   

Kříž č. 3 (0678) .
Výška (cm) Šířka (cm) Tloušťka (cm)
135/110 60 19
Na kříži je rytina přední nápravy vozu.
Je nazýván formanským křížem.

Literatura: A. Czerny - Alte Steinkreuze und Kreuzsteine aus der Umgebung von Mährisch-Trübau und Zwittau, MITTH 1895, Wien, č. 20
                  A. Czerny - Kreuzsteine und Steinkreuze. Mitteilungen zur Volkskunde des Schönhengster Landes Mähr.-Trübau, 1907, č. 21
                  F. Přikryl - Památky sv. Cyrila a Metoda. Matice Svatoklimentská, Praha-Břevnov 1933, str. 33

Czerny - 1895 - 20. An der steilsten Stelle des Weges von Charlottendorf nach Wojes, am Saume des Waldes.
120/55/25
N
An dieser Stelle sei einst ein Fuhrmann versunken.
Vordertheil eines Wagens mit der Wage, Deichsel und zwei Rädern.
Czerny - 1907 - 21. An der steilsten Stelle des Weges von Charlottendorf nach Wojes, am Waldessaume lehnt an der Böschung ein Steinkreuz. Es mißt in der Höhe 1,2 m, in der Breite unten 0,45 m, oben 0,27 m, in der Dicke 0,25 m und hat in der Armlänge 0,55 m. Auf der nach Norden gekehrten Fläche ist der Vorderteil eines Wagens mit der Wage, Deichsel und zwei Rädern in ein fachen Linien ausgemeißelt. Die Sage erzählt, daß an dieser Stelle ein Fuhrmann versunken sei.
Přikryl 1933 - Na cestě ze Star. Města k Moletínu u dědiny Svánova stojí nízký kříž kamenný.

Czerny 1895

8.5.2002 - Fotografii zaslali Eva a Miroslav Svobodovi

3.4.2005 - JB
  

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